Überraschungsaufsteiger gegen „das Maß aller Dinge in der Oberliga“

Vergangenen Sonntag reisten wir fast komplett besetzt ins bergische Land zu den Panthern. Es sollte eine ungleiche Partie werden, da wir als Oberliga-Anfänger auf die bislang stärkste Mannschaft unserer Gruppe trafen.
Unser Ziel: Spiel für Spiel gegen den Abstieg arbeiten;...
Ziel der Pantherinnen: Aufstieg in die 3. Liga.
Somit erwarteten alle den altbekannten Kampf Davids gegen Goliath, welcher sich beim Blick auf das Endergebnis (28:16) auch herauskristallisieren sollte.
Da wir wussten, was für eine Aufgabe und vor allem – was für hochklassige Shooterinnen uns an diesem Spieltag erwarteten, stellten wir uns bereits im Training auf eine gezielte Deckung der beiden Spielerinnen Glankovicova und Garcia ein, die unsere flinken Flitzer Chrissi, Brina und Nici erfolgreich in Schach hielten, sodass diese nur auf 5 bzw. 4/1 Treffer kamen!
In der ersten Hälfte der Partie gelang es uns so, es mit dem Rest des Teams aufzunehmen und ein Kopf an Kopf-Rennen begann, welches bei 11:10 mit dem Halbzeitpfiff leider ein jähes Ende finden sollte.



In der zweiten Hälfte galt dann eher: Bergischer Panther gegen Kaarster Kätzchen…Wieder gelang es uns weder kräftemäßig, noch spielerisch unsere bis dato gute Abwehr- und auch Angriffsleistung aufrecht zu erhalten. Zu viele technische Fehler und zu schnelle Abschlüsse führten dazu, dass die Gastgeberinnen in der zweiten Halbzeit ihre Qualität und Überhand erfolgreich ausspielen konnten uneinholbar davon zogen und mit 26:18 gewannen.

Es war uns von Beginn an bewusst, dass bei diesem Auswärtsspiel kein Punktegewinn drin sein sollte und somit war unsere Zielsetzung ganz darauf ausgelegt, die Pantherinnen wenigstens ein wenig zu „ärgern“. Wenn man sich die erste Halbzeit ansieht, ist uns das anfangs auf jeden Fall gelungen.
Was die Gastgeberinnen in ihrem Spielbericht damit umschrieben, dass „der Favorit die erste Halbzeit benötigte, um sich auf die Bedingungen einzustellen“, können wir als eine wirklich ansprechende Leistung unsererseits verbuchen und mehr als zufrieden sein, über 30 Minuten mit dem Tabellenführer mitgehalten zu haben.
Zielsetzung und Fazit aus den letzten beiden Spieltagen ist es nun, auch in der zweiten Halbzeit Konzentration, Kraft und Zusammenspiel aufrecht zu erhalten, damit es bergauf geht.
Wenn uns das gelingt, dann ist noch einige Luft nach oben!
Eure 1. Damen

Torschützen:

Mareike Ewert(6/2), Brina Schmitz(3), Nici Feldberg(2), Yvonne Finken, Christina Borutta, Maite Lutter, Laura Caelers, Bettina Schmitz(je 1)