wC1 Verbandsliga: Arbeitssieg zum Jahresabschluss

Nach dem letzten unschönen Spiel in Solingen, war es der wC1 der HG daran gelegen, sich ordentlich in die Winterpause zu verabschieden. Unter dem Strich ist dies gegen den Tabellenletzten aus Beyeröhde auch gelungen. Dennoch ist nicht zu verleugnen, dass unsere Mädels immer wieder Probleme haben, wenn weite Auswärtsfahrten anstehen.

In einer Halle mit seltsamer Farbgebung und wenig Zuschauerinteresse nahm die Partie nur schleppend Fahrt auf. Ziemlich bald setzte sich die HG in Führung, die jedoch nicht ausgebaut werden konnte. Das lag neben einer schwachen Chancenverwertung auch an einem Angriff in dem Bewegung Fehlanzeige war. Die Abwehr stand grundsätzlich sicher, aber selten waren die Momente, in denen aus einem abgefangenen Ball ein schneller Tempogegenstoß gelaufen werden konnte. Das 9:10 zur Halbzeit gab vielleicht den Spielverlauf, nicht im Ansatz aber die Möglichkeiten wieder.

Unglücklicherweise flachte die Partie in der zweiten Halbzeit noch mehr ab, was auch damit zusammenhing, dass die Spielerinnen der Heimmannschaft zum Ende hin auf dem Feld stehend K.O. gingen. Es war eine hart umkämpfte, aber nie unfaire Begegnung, was auch an den beiden guten Unparteiischen lag, die die Partie jederzeit im Griff hatten und keine Hektik aufkommen ließen. Sie waren aber auch nicht in der Lage, zu verhindern, dass Annika bei einer Aktion hart angegangen wurde und für den Rest des Spiels ausscheiden musste, was dazu führte, dass das Kaarster Angriffsspiel weiter an Dynamik verlor. Letztlich war es dann die vollere Bank nebst einer bärenstarken Anni im Tor, die den 17:15-Sieg für Kaarst herbeiführten.

Damit konnte sich die Mannschaft siegreich in die Winter-Halbzeit-Pause begeben. Nichtsdestotrotz hätte diese Leistung für einen anderen Gegner vermutlich nicht ausgereicht. Neben Bewegung fehlte vor allem auch die Cleverness, nach den Weihnachtsfeiern muss eine „andere“ Mannschaft auf dem Platz stehen. Am Ende überwog aber die Zufriedenheit über den Sieg und den Geburtstagskuchen, den es zu Ehren von Co-Trainer Christoph Witthaut gab.

Als Fazit aus der abgelaufenen Hinrunde lässt sich die erfreuliche Erkenntnis festhalten, dass die Mannschaft durchaus das Potenzial hat, die meisten Teams aus der Liga zu schlagen, allerdings waren auch schon unnötige Niederlagen dabei.

Für die HG waren diesmal dabei:

Anni(Tor), Annika, Caro, Michelle, Klara, Anna, Svenja, Carolin, Carola, Leah, Lara, Jana und Laura sowie die verletzte Lisa als Unterstützung von der Bank