Ein lachendes und ein weinendes Auge

Am Sonntag hatte die wC1 der HG Kaarst/Büttgen um die ungewöhnlich späte Anwurfzeit von 16:15 Uhr die Mannschaft der JSG Wuppertal zu Gast. Das Hinspiel war nach einer strapaziösen Anfahrt verloren gegangen, nun sollte ein Sieg her. Trotz vollem Einsatz reichte es am Ende nur zu einem Unentschieden.

Die Heimmannschaft musste ohne die Verletzten Lisa und Elisa sowie mit einer stark angeschlagenen Leah auskommen, was gerade in der Abwehr ein deutlicher Verlust zu sein schien. Ihr Ausfall wurde aber durch die Truppe auf dem Feld hervorragend aufgefangen und die 3:2:1-Deckung stand von Anfang an sicher. Darauf aufbauend setzten sich die Mädels kontinuierlich auf 3-4 Tore ab und mit 8:5 ging es in die Pause und der Applaus dazu war redlich verdient.

 

Wenn da bloß die zweite Halbzeit nicht wäre…Wie schon im letzten Spiel gegen Duisburg, als das HG-Team zur Halbzeit gleichauf lag, geriet sie auch jetzt in Hälfte Zwei aus dem Tritt. Das Aufbäumen der Gegnerinnen, die körperlich überlegen waren, sorgte für Hektik im Kaarster Spiel, einige Bälle gingen verloren, weil überhastet oder unkontrolliert die Aktion gesucht wurde, in der Abwehr ergaben sich bisher nicht vorhandene Abstimmungsprobleme. Zudem geriet die ein oder andere körperlich an ihr Limit. Dies alles führte dazu, dass die Wuppertalerinnen vier Minuten vor dem Ende mit zwei Toren vorne lagen. Nun aber entdeckte die HG, die von den Rängen hervorragend unterstützt wurde ihr Kämpferherz und durch eine Energieleistung des Teams wurde die Abwehr dicht gemacht, während Anna, die ein ganz starkes Spiel machte, und Svenja die Nerven behielten und das Unentschieden für die HG sicherten.

So überwog nach dem Abpfiff der beiden jungen und sehr guten Unparteiischen die Freude über den gewonnenen Punkt und die erfolgreiche Abwehrleistungen, an der auch die beiden Torhüterinnen Anni und Laura ihren Anteil hatten. Allerdings war in den beiden letzten Spielen jeweils mehr drin, doch bedarf es dazu, die Konzentration auch in der zweiten Halbzeit hochzuhalten.

Für die HG kämpften:

Anni, Laura(beide Tor), Annika, Caro, Michelle, Klara, Anna, Svenja, Carolin, Carola, Leah, Lara und Jana sowie Lisa und Elisa als Unterstützung von der Bank