Svenja gegen den Rest der Welt

 

In der Hinrunde hatte das Spiel gegen Ratingen den ersten Sieg bedeutet, der die Mannschaft nach anfänglicher Ernüchterung wieder auf den Damm gebracht hat. Dementsprechend waren die Hoffnungen, dass die wC1 der HG in der „Festung Stadtparkhalle“ einen Sieg im Rückspiel folgen lassen könnte. Es schlug freilich ins genaue Gegenteil um.

 

 

Abgesehen vom Hinspielergebnis waren die Vorzeichen der Partie eher schlecht: In Laura fehlte noch komplett, Leah, Elisa und vor allem die letzte verbliebene Torfrau Anni waren mehr oder weniger stark angeschlagen und wurden von Wunderheilerin Leonie zusammengeflickt, Annika war krank und Klara fehlte nach der Klassenfahrt noch eine ganze Mütze Schlaf. Das sollte aber nicht das einzige Problem an diesem Tag sein, zumal man betonen muss, dass alle angeschlagenen mit vollem Einsatz kämpften.

 

Zu Beginn sah alles nach einem ausgeglichenen Spiel aus, die HG erwischte den etwas besseren Start, versäumte es jedoch sich abzusetzen und die gut erarbeiteten Chancen zu nutzen. So konnten die agilen und eingespielten Ratinger Mädels egalisieren und setzten sich, als bei der HG die Kräfte schwanden und die Abwehr löchrig wurde, auf vier Tore zum 9:13-Halbzeitstand ab.

 

In der zweiten Hälfte war es zunächst weiter ein ausgeglichenes Spiel, dann aber übernahm die MSG aus Ratingen das Kommando und setzte sich deutlicher ab. In dem torreichen Spiel konnte auf Kaarster Seite einzig Svenja, die 13 Tore erzielte und sich ein ums andere Mal gut durchsetzte, konsequent dagegenhalten. Die Abwehrreihen beider Seiten aber waren zu passiv, an den beiden guten Torhüterinnen lag es nicht, dass so viele Tore fielen. Das besserte sich auf Kaarster Seite nach einer Umstellung in der Deckung, aber mehr als eine Ergebniskosmetik auf den Halbzeitabstand von vier Toren war nicht drin. Das Spiel endete 24:28.

 

Offenbar spielte in diesem Spiel auch der Kopf eine Rolle, denn trotz einiger guter Aktionen auf Seiten der Gäste waren die Ratingerinnen absolut schlagbar. Es bleibt nichts als den Mund abzuputzen und weiter zu arbeiten.

 

Für die HG im Einsatz:

 

Anni(Tor), Caro, Michelle, Anna, Lisa, Svenja, Carolin, Carola, Leah, Lara, Jana und Elisa sowie Annika als Unterstützung auf der Bank