Nerven wie Drahtseile

Diese musste haben, wer das Spiel zwischen dem TV Biefang und der HG Kaarst/Büttgen verfolgte. Das glücklichere Ende war wie schon im Hinspiel knapp auf Seiten der Kaarster Mädels.

Die meisten Verletzten waren wieder auf dem Damm und dabei, dennoch hat das Team schon mehr als einmal bewiesen, dass es auf Auswärtsfahrten über den Rhein „allergisch“ reagieren kann. Zudem warteten die Beteiligten vergeblich auf den angesetzten Schiedsrichter. Der kurzfristig dankenswerterweise eingesprungene Geschäftsführer des Heimvereins leitete die Partie allerdings souverän.

Das Spiel startete ausgeglichen, bis die HG gegen Mitte der ersten Halbzeit begann, sich auf bis zu 4 Tore abzusetzen. Die taktischen Vorgaben der Trainer wurden vor allem in der Abwehr konsequent umgesetzt, zudem war die Chancenauswertung sehr gut. Auch Anni im Tor wusste zu überzeugen.

Anders als in der Pause besprochen gönnte sich das Team nach der Halbzeit noch ein kleines Schläfchen auf dem Feld, wodurch die 4-Tore-Führung nach der Pause (9:13) in einen 2-Tore-Rückstand umschlug. Eine Auszeit später aber kehrte das Feuer in die Mannschaft zurück und es entwickelte sich eine äußerst spannende Schlussphase. Angeführt von der bärenstarken Annika kam die HG Kaarst/Büttgen erst zum Ausgleich und dann zum Führungstor, welches durch eine abermals starke Abwehr zum Siegtor wurde.

Wieder hat die Mannschaft Nervenstärke und Kampfkraft bewiesen und ein knappes Spiel gewonnen. Andererseits wurde auch die Abhängigkeit von einzelnen Spielerinnen wieder deutlich. Nichtsdestotrotz war es vor allem die Mannschaftsleistung in der diesmal sicheren Abwehr, die ursächlich für den Erfolg war.

Für die HG waren erfolgreich:
Anni(Tor), Annika, Elisa, Michelle, Klara, Lisa, Svenja, Carolin, Carola, Leah, Lara und Jana sowie „Chef-Marktschreier“ Laura