Schwieriger Saisonstart

Die weibliche C-Jugend ist mit zwei Niederlagen in die offizielle Saison gestartet. Vorher wurde die Mannschaft von Christoph Witthaut, nachdem bereits das erste Spiel absolviert und gewonnen war, in eine andere Gruppe verschoben, die sich als deutlich schwieriger erweist. So war das Team, das zur Hälfte noch aus nominellen D-Jugend-Spielerinnen besteht, in den ersten zwei Spielen chancenlos.

 

In der ersten Begegnung bestritt die HG ein Heimspiel gegen die HSG Rheydt/Geistenbeck. Die Mädels zeigten einen starken Beginn und führten rasch mit 3:0, bevor die Gäste überhaupt ins Spiel fanden. Dann aber fanden diese mehr Wege durch die Kaarster Hintermannschaft. Mia sorgte jedoch mit einigen starken Einzelaktionen dafür, dass ihr Team nicht den Anschluss verlor und beim 9:11-Pausenstand war noch nichts entschieden. Dann aber machte sich deutlich bemerkbar, dass es der HG an Variabilität im Angriff fehlt, sie erzielte nur noch drei Tore und ermöglichte den Gästen zahlreiche Gegenstöße. Nur der glänzend aufgelegten Karelia im Tor war es zu verdanken, dass das Ergebnis nicht höher als 12:21 ausfiel.

HG: Karelia – Matilda(5/1), Mia(3), Amelie(3), Sophie(2/1), Rowena, Hanna, Julia, Sophia

 

Die zweite Saisonpartie fand auswärts beim Rheydter TV statt. Hier zeigte sich von Anfang an die fehlende Durchschlagskraft im Angriffsspiel, wobei den HG-Mädels auch die sehr aktive Deckung der Gastgeberinnen zu schaffen machte. Diese erkämpften sich dadurch auch Bälle für schnelle Gegenstöße, die die HG freilich schon wesentlich besser unterbinden und ablaufen konnten als in der Vorwoche. In der Abwehr fehlte es jedoch in der einen oder anderen Situation an der Abstimmung, sodass die Halbzeit mit 11:3 für den RTV eine hohe Hypothek mit sich brachte. Die zweite Halbzeit konnte die Mannschaft von Christoph Witthaut sich dann ebenbürtig präsentieren und gestaltete sie mit 6:6 unentschieden. Dennoch fehlte es der HG über die Dauer des Spiels gesehen an Durchschlagskraft und Variabilität im Angriff und allgemein gesprochen an Handlungseffektivität. Gute Ansätze waren immer wieder zu sehen, schlugen sich aber zu wenig auf dem Papier und der Anzeigetafel nieder, auf der am Ende ein 17:9 zu lesen war.

HG: Karelia – Sophie(4/2), Matilda(3), Amelie(1), Sophia(1), Rowena, Julia, Mia, Hanna, Lina