Viel besser geht es nicht

Nach dem Auftaktsieg in der Vorwoche kam mit Borussia Mönchengladbach nun ein jahrgangsjüngerer Gegner nach Vorst, die weibliche C von Christoph Witthaut und Susanne Richter war also eher favorisiert. Allerdings blickten die Trainer vor der Partie angesichts der frühen Treffzeit in einige verschlafene Gesichter. Zudem waren vier Ausfälle zu erwarten, Maya musste zudem kurzfristig ebenfalls passen. Lina hatte ihr Kommen als Überraschung werten lassen, umso vorbildlicher war es, dass sie rechtzeitig zum Anwurf doch da sein konnte.

Unter anderem das gab der Mannschaft offenbar Rückenwind, denn sie konnte sich gleich in Führung gehen. Die Abwehr stand wieder wie eine Eins und nach dem 4:2-Anschlusstreffer der Gäste vernagelte Karelia das Gehäuse. Bis zur Halbzeit folgte kein Gegentor mehr, ein hervorragendes Zusammenspiel von Abwehr und Torhüterin! Die HG warf in der Zwischenzeit noch 11 Tore, teils sehr sehenswert herausgespielt, der Pausenstand lautete also 15:2.

Auch die zweite Halbzeit gingen die Kaarster Spielerinnen konzentriert an, lediglich der Trainer schien vergessen zu haben, dass man auch nach der Halbzeit eine Aufstellung gebrauchen könnte…Doch egal in welcher Konstellation die HG-Mädels auch auf der Platte standen, es war kein Bruch im Spiel zu sehen, alle hielten in Abwehr und Angriff den Druck auf den Gegner aufrecht. Technische Fehler waren die absolute Ausnahme gegen eine Gastmannschaft, die das Team an diesem Tag vor keine größeren Herausforderungen stellen konnte. Endstand: 30:5.

Für die HG:
Karelia – Amelie(13), Matilda(6), Lina(6), Rowena(4), Mara(1/1), Marisa, Lilly, Emelie