Großer Kampf

 Die Hiobsbotschaft erreichte die Trainer der weiblichen D1 am Samstagnachmittag: Ricarda ist krank. Damit fehlte im ersten „richtigen“ Heimspiel gegen den Rheydter TV I nicht nur die beste Torschützin, sondern musste die Mannschaft nach dem zusätzlichen verletzungsbedingten Ausfall von Hanna R. auch ohne Auswechselspielerin antreten. Also hieß die Devise: „Durchbeißen!“

 Und das tat die Mannschaft dann auch. Von vornherein mutig und mit guter Abwehrarbeit ging sie sogar mit 3:1 und 4:2 in Führung. Im Angriff war durch die sehr offensive Deckung der Rheydter viel Bewegung ohne Ball gefragt und die Mädels ließen sich nicht zweimal bitten. Besonders Rowena spielte befreit von taktischen Zwängen auf und war überall zu sehen. Umso schmerzlicher war dann ihr Ausfall gegen Mitte der ersten Halbzeit. Nun war Unterzahlspiel gefragt. Nie geübt, fanden sich die Spielerinnen wie selbstverständlich in der neuen Deckungsformation zurecht und halfen sich gegenseitig, wo Not am Mann war. Einziges Manko war das Umschalten von Angriff auf Abwehr. Hier versäumte es die Mannschaft sich frühzeitig nach dem Ball umzugucken und musste so Tempogegenstoßtore hinnehmen. So stand es zur Halbzeit 5:6.

 

 

Viel zu besprechen gab es in der Halbzeit nicht, eher wurden die E-Jugend-Spielerinnen, die im Anschluss spielten sollten auf einen Einsatz als Aushilfe in der D-Jugend vorbereitet. Doch zunächst wurden sie doch nicht benötigt, denn Rowenaverkündete ihre Wunderheilung, stand bei Anpfiff von Durchgang zwei wieder auf der Platte und rannte in der Folge,als sei nichts gewesen. Danke an dieser Stelle für die fachmännische Versorgung durch das Ehepaar Hufnagel.

 

In der zweiten Halbzeit war der Rheydter TV dann etwas überlegen, konnte sich jedoch nie richtig absetzen, im Gegenteil, noch Minuten vor Schluss lagen die Gäste gerade einmal mit einem Tor in Front. Am Ende schwanden dann aber doch die Kräfte und bei den Rheydterinnen war der Wille zu gewinnen vielleicht etwas ausgeprägter. Das 9:13, das am Ende auf der Anzeigentafel stand war aber fast schon ein bisschen zu hoch, auch wenn der Sieg der Auswärtsmannschaft absolut verdient war. Doch durch vollen Einsatz über die gesamte Spielzeit ließ sich die kleine Kaarster Truppe nie abschütteln und zeigte, dass sie ein unbequemer Gegner sein kann. Danke an die E-Jugendspielerinnen, die als Back-up bereitstanden, und Entschuldigung, dass ihr nicht oder kaum spielen konntet, aber der Spielstand hat das nicht hergegeben.

 

Für die HG:

 

Matilda(Tor), Rowena(3), Mia, Amelie, Hanna Q.(je 2), Marisa, Maya sowie Vivien und Lea aus der E-Jugend