Ein Stück fehlt

Gegen die HSG Rheydt/Geistenbeck, die zu den Top-Teams der Liga in der wD-Jugend gehört, war der HG-wD im Hinspiel ein Überraschungssieg geglückt. Dass eine Wiederholung desselben schwierig werden würde, war von vornherein klar, doch gingen die HG-Mädels motiviert in die Begegnung.

Die Startphase war ausgeglichen, während die Gäste ihre Möglichkeiten über den Kreis suchten, profitierte die HSG vor allem von ihrer ebenso schnellen wie technisch starken Außenspielerin. Einen ersten Versuch der Rheydterinnen, davonzuziehen, konnte die Mannschaft, die von Davina Porsch und Christoph Witthaut angeleitet wurde, kontern, doch hatte sie in der Schlussphase der ersten Halbzeit extremes Pech mit mehreren Pfosten- und Lattentreffern, sodass die Gastgeberinnen mit einer 9:6-Führung in die Pause gehen konnten.

In der zweiten Hälfte setzte sich die Heimmannschaft weiter ab, während die HG-Mädels nur noch wenig Torgefahr entwickeln konnten. Dahingegen stand die Kaarster Abwehr weitgehend sicher und gut zusammen, lediglich durch Einzelaktionen und Tempogegenstöße kam die HSG zu Torgelegenheiten, wobei sich Matilda im Kaarster Tor, wie auch Karelia in der ersten Hälfte, mehrmals auszeichnen konnte. Auch auf der Kreisläuferposition scheint die HG sehr gut besetzt zu sein, denn die beiden Kreisläuferinnen erzielten 8 von 10 Kaarster Toren. Doch in der Breite fehlte den Mädels an diesem Tag ein Stück.

 

Für die HG:

Karelia(1.Hz.Tor), Matilda(2.Hz.Tor), Rowena(5), Amelie(3), Nele(1); Emelie(1), Yale, Marisa, Hanna, Mara