1.Herren bleiben in der Spur

Durch einen, unter dem Strich, verdienten 35:27 Erfolg gegen die „Zweitvertretung“ der SG Rurtal-Hetzerath, gelang es den Kaarster Herren die weiße Weste zu wahren und mit der Maximalausbeute von 8:0 Punkten in die verdiente Herbstpause zu gehen.

 

Man war sich im Kaarster Lager von Anfang an der Schwere der anstehenden Aufgabe bewusst. Dementsprechend konzentriert ging man auch ins Spiel. Im Angriff stellte die beinahe obligatorische Manndeckung gegen Hendrik Ferner die Kaarster vor keine nennenswerten Probleme und wurde auch nach 10 Minuten wieder eingestellt.Die Defensive vor dem starken Rene Paulussen stand einmal mehr sehr gut. Hier wurden viele Bälle gewonnen und das Umschaltspiel funktionierte auch sehr gut. Die Kaarster Mannschaft versäumte hier durch einen einmal mehr fahrlässigen Umgang mit Großchancen, sich in der ersten Halbzeit mit einer wesentlich höheren Führung als dem tatsächlichen 13:10 zu belohnen.

In der zweiten Halbzeit entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, indem die Kaarster Führung aber nie unter zwei Tore schwand, die Rurtaler sich aber auch nie entscheidend abschütteln ließen. Insbesondere die linke Rurtaler Angriffsseite bereitete in der Defensive einige Probleme. Zum ersten Mal in dieser Saison musste die Mannschaft auch Mitte der zweiten Halbzeit noch um den Sieg als solches und nicht nur um dessen Höhe kämpfen. Dass dies gelang sollte der Mannschaft noch mehr Selbstvertrauen geben, den jetzt konnte sie zeigen, dass sie nicht nur Siege erspielen sondern, wenn nötig, auch erkämpfen kann.

So gelang am Ende, gegen eine Rurtaler Mannschaft, die die Deckung öffnen musste, ein deutlicher Erfolg. Wenn man den Spielverlauf der zweiten Halbzeit zugrundelegt war das Ergebnis zu hoch. Wenn man jedoch die erste Halbzeit und das dortige Chancenverhältnis zugrundelegt, nicht unangemessen.

Herauszuheben aus der Mannschaft sind Dennis Neumann, der als neunfacher Torschütze seine „Shooter“-qualitäten unter Beweis gestellt hat und Tore zu ganz wichtigen Zeitpunkte erzielt hat und Hendrik Ferner, dessen Spiel auf der Rückraummitte als Lenker und als Torschütze, insbesondere in Drucksituationen, wenig Spielraum nach oben offen gelassen hat.

Es spielten:Rene Paulussen (1.-60.), Christoph Witthaut (1 7m), Thomas Gronau, Feld: Daniel Simon, Dennis Neumann (9), Andreas Czodrowski (1), Dr. Marc-Thilo Sagner (1), Hendrik Ferner (15/3), Maximilian Neuhoff (2), Gerrit Kolender, Rene Müller (4), Thomas Nabben, Edgar Levcuk (3/1)