Ein gutes Pferd...

Auch ohne einige Stammspieler war die 1. Herren der HG am Samstag beim den TV Einigkeit Geistenbeck in der klaren Favoritenrolle. Das Resultat daraus war in gewisser Hinsicht absehbar: ein Spiel, das recht zerfahren und arm an Höhepunkten war und zu keiner Zeit Spannung über den Sieger bot. Endlich verbuchte die HG einen 26:15-Arbeitssieg.

Von Anfang an trat die Mannschaft von Jörg Brandenburg spielbestimmend auf und ging mit 4:0 in Front. Dabei war jedoch die Effektivität im Angriff noch deutlich ausbaufähig, wohingegen die Abwehr gut stand, allerdings auch nicht vor allzu große Probleme gestellt wurde. Die darauf folgende, fast schon obligatorische Manndeckung für Hendrik Ferner hatte größere Auswirkungen auf das Angriffsspiel der HG als gewohnt, doch bis zum 3:10 aus Sicht der gastgebenden Geistenbecker schlug sich das nicht in Zahlen nieder. Kurz vor der Pause wechselte Trainer Brandenburg durch und gab unter anderem einigen A-Junioren Spielanteile. Einige technische Fehler in dieser Phase sorgten jedoch dafür, dass die Hausherren bis zur Pause auf 8:12 verkürzen konnte.

In Halbzeit zwei waren es dann vergebene Wurfchancen vor allem von den Außenpositionen, die dafür sorgten, dass die HG, die sich etwas verbessert zeigte, sich zunächst nur langsam absetzen konnte. Dafür zeigte nun vor allem Marius Klann im Tor sein Können und ließ bis zur 44. Minute nur zwei Gegentreffer zu. Bis dahin hatte sich die HG nach und nach auf 10:19 abgesetzt. Danach wechselte der Kaarster Trainer abermals durch und da ein Aufbäumen auf Seiten der zurückliegenden Heimmannschaft ausblieb plätscherte die Begegnung einem 15:26-Endstand entgegen.

Trotz des verdienten Sieges war Trainer Brandenburg nach der Partie nicht ganz zufrieden: "Wir sind zu keiner Zeit an unsere Leistungsgrenze gekommen und haben zu viele einfache Fehler gemacht." So stand am Ende ein glanzloser Pflichtsieg gegen einen Gegner, der eine niedrige Hürde darstellte. Positiv ist die Leistung des Abwehrverbundes zu bewerten, im Angriff war an diesem Tag Luft nach oben, obwohl sich alle eingesetzten Feldspieler in die Torschützenliste eintragen konnten.

Für die HG:

Marius Klann(1-44.), Christoph Witthaut(44.-60.) - Hendrik Ferner(7/4), Sebastian Kniest(4), Gerrit Kolender(3), Matthieu Brera, Edgar Levcuk, Daniel Simon, Philipp Mourikis, Dennis Neumann(je 2), Thilo Sagner, Fabian Laufhütte(je1)