Dem Druck nicht standgehalten

Mit dem Lokalderby beim TV Korschenbroich III stand die 1. Herren erstmals in diesem Kalenderjahr vor einer anspruchsvollen Aufgabe. Akribisch vorbereitet und hochmotiviert ging die Brandenburg-Sieben in die Begegnung. Doch der TVK erwies sich als starker Gegner und ging nach 60 Minuten als Sieger vom Feld.

In der Korschenbroicher Waldsporthalle begann die Partie sehr ausgeglichen, die Mannschaften ließen einander in der Deckung wenige Räume, sodass die Tore zunächst nur über gut vorbereite Angriffsaktionen fielen. Bis Mitte der ersten Hälfte gelang es den Gastgebern aber einen Zwei-Tore-Vorsprung zu konservieren. In dieser Phase ließen die Kaarster Angreifer die eine oder andere Chance aus. So ging die Mannschaft mit einer 11:13-Hypothek in die Halbzeitpause.

Nach der Pause nahm die Intensität der Begegnung zu, was in unter anderem in einer Roten Karte für Daniel Simon resultierte. Ungeachtet dessen kämpfte sich die HG immer wieder heran, doch schaffte es nicht, dem Spiel eine Wende zu geben. Mit zunehmender Spieldauer wurden die Kaarster Bemühungen ungeordneter,  wurde der schnelle Abschluss aus schwieriger Situation gesucht. Auf der Gegenseite bekamen die Hausherren mehrmals glücklich bereits verlorene Bälle zurück. Bis kurz vor Schluss blieb die Partie spannend, wobei der TVK meist mit etwa zwei Toren in Führung lag und diesen Vorsprung verteidigen konnte. Als die Begegnung entschieden war, musste die Brandenburg-Auswahl noch zwei Gegentore hinnehmen, sodass die 23:28-Niederlage etwas deutlicher ausfiel, als es der Spielverlauf hergab.

Die Mannschaft ist in dieser Begegnung den Beweis schuldig geblieben, eine Partie gegen einen Gegner auf Augenhöhe im letzten Spieldrittel entscheiden zu können. Gegen die gut sortierte Korschenbroicher Abwehr war fehlte es gerade aus dem Rückraum an Durchschlagskraft. Trotz der Niederlage bleibt die HG an der Tabellenspitze der Bezirksliga, wo die Mannschaften auch aufgrund der weiteren Ergebnisse der letzten beiden Spieltage enger zusammenrücken. Für die Mannen von Jörg Brandenburg heißt es nun gegen den TV Erkelenz II Sicherheit zu gewinnen, bevor eine Woche darauf mit dem Rheydter SV der nächste Härtetest bevorsteht.

 

Für die HG:

Marius Klann(1.-ca. 20.), Rene Paulussen(ca. 20.-60.) – Hendrik Ferner(8/2), Max Neuhoff(4), Rene Müller, Philipp Mourikis, Dennis Neumann, Thilo Sagner(je 2), Daniel Simon, Edgar Levcuk, Sebastian Kniest(je 1), Tim Willing, Gerrit Kolender