Start-Ziel-Sieg

Der harte Kampf beim HSV Rheydt in der Vorwoche und dazu der Überraschungserfolg der Gegner vor Wochenfrist gegen den Tabellendritten 1848, mahnten die 1. Herren der HG vor der Partie am Sonntag, den TV Geistenbeck II nicht auf die leichte Schulter zu nehmen.

Die Warnung, die auch der Coach vor der Begegnung nochmal aussprach, erreichte die Brandenburg-Sieben, die von Anfang an die nötige Konzentration und Spannung hochhielt. Beim frühen 2:2 stand es zum letzten Mal in der Begegnung unentschieden, danach setzte sich die HG kontinuierlich ab, spielte routiniert ihre Abläufe herunter und nutzte die entstehenden Gelegenheiten kaltschnäuzig. Die Kaarster Abwehr fand bald auf jede gegnerische Angriffsvariante eine passende Antwort und kam dabei immer öfter ohne Foulspiel aus. Zur Halbzeit stand es bereits 17:7.

Nach der Pause erzielten die Gäste ihr achtes Tor, bevor die heimische Hintermannschaft das eigene Gehäuse mehr als eine Viertelstunde lang vernagelte. In der ersten und zweiten Welle wurden die eroberten Bälle zu schnellen, einfachen Toren genutzt, sodass die Hausherren ihren Vorsprung bis Mitte der zweiten Halbzeit fast verdoppelten. Nun wechselte Jörg Brandenburg munter durch und gab allen Spielern Einsatzzeiten. Besonders Matthieu Brera bedankte sich und erzielte vier Tore in zehn Minuten. So schoss die HG einen auch in der Höhe verdienten 40:14-Erfolg heraus.

Auch wenn die Darbietung der Geistenbecker geradezu erschreckend schwach war, überzeugte die Mannschaft mit einer konzentrierten Vorstellung. Im Angriff verlegte man sich auf klare, vorbereitete Aktionen. Vor allem aber überzeugte die auf Ballgewinn orientierte 3:2:1-Deckung, die diesmal auch den gegnerischen Kreisläufer vollständig unter Kontrolle hatte und kein Tor von dieser Position zuließ. Ferner wies die Auswahl von Trainer Brandenburg eine in Breite und Spitze sehr gut besetzte Bank mit Optionen auf allen Positionen, einschließlich der des Torhüters, nach.

 

Für die HG:

Rene Paulussen(1.-30.), Marius Klann(31.-60.) – Max Neuhoff(6), Edgar Levcuk(6/1), Hendrik Ferner(6/4), Dennis Neumann(5), Rene Müller(4), Matthieu Brera(4), Sebastian Kniest(3/1), Tim Willing(2), Gerrit Kolender(2), Daniel Simon(1), Thilo Sagner(1), Andy Czodrowski