Saisonstart geglückt

Zu Saisonauftakt erwartete die 1. Herren in eigener Halle die Reserve der Turnerschaft Lürrip. Die Partie sollte ein erster Gradmesser sein, wie weit die Trainingsinhalte aus der Vorbereitung schon im Spiel angewendet werden können. Dafür war der Aufsteiger, der im gesicherten Mittelfeld der Bezirksliga anzusiedeln ist, ein idealer Gegner.

So startete die HG hochmotiviert in die Begegnung und konnte sich gleich auf 2:0 absetzen. Da sie in Folge jedoch einige Chancen liegen ließ, konnte die Turnerschaft ausgleichen und es entwickelte sich eine ausgeglichene erste Halbzeit mit leichten Vorteilen für die die Hausherren. Während man im Angriff teilweise durchaus sehenswerte Varianten präsentierte, wirkte heimische Abwehr mehrmals alles andere als sattelfest, sodass eine sehr torreiche Halbzeit mit 20:16 zu Ende ging.

In der zweiten Hälfte stellte Trainer Jörg Brandenburg dementsprechend seine Abwehr auf 6-0 um. Nach zehn weiteren Minuten trug diese Umstellung Früchte, die Defense stand nun sicherer und so konnte sich die HG Tor um Tor absetzen. Das Spiel war nun auch von zahlreichen Zeitstrafen geprägt, die das Schiedsrichtergespann in einer niemals unfairen Partie verhängte, sodass fast durchgehend eine Mannschaft in Unterzahl spielte. Hier konnte die Brandenburg-Sieben ihre individuelle Klasse besser ausspielen als die Gäste und die Führung in den zweistelligen Bereich ausbauen.

„Mit der Defensivleistung war ich heute nicht zufrieden“, monierte Brandenburg nach dem 40:26-Erfolg. „Im Angriff haben wir gegen einen nicht zu unterschätzenden Gegner 40 Tore erzielt, da kann man sich nicht beschweren.“ Auch wenn der Arbeitssieg am Ende etwas zu hoch ausfiel, war der Kaarster Erfolg nie gefährdet. Auf der gezeigten Leistung vor allem im Angriff kann die Mannschaft aufbauen, wenn es nächsten Samstag zum TV Geistenbeck II (17:15 Uhr, Mülfort) geht. Auch hier ist die HG hoher Favorit.

HG: Marius Klann (1.-24.), Christoph Witthaut(24.-60.) – Hendrik Ferner(10/6), Matthieu Brera(5), Max Neuhoff (5/1), Simon Breuer(4), Rene Müller(4), Tim Willing(3), Dennis Neumann(3), Philipp Mourikis(3), Daniel Simon(2), Fabian Laufhütte(1), Thilo Sagner, Andy Czodrowski