Souverän abgeliefert

Einen kraftvollen Eindruck im ersten Heimspiel wollte die Mannschaft von Jörg Brandenburg hinterlassen. Im Gegensatz zum ersten Spiel auswärts in Wegberg trat sie gegen die Welfia mit voller Bank an – nur Lars Wolff fehlte krank, was ihn nicht daran hinderte, allen mannschaftsinternen Aufgaben mit Bravour nachzukommen…danke und gute Besserung an dieser Stelle!

Gewohnt schwungvoll begann die HG die Partie, doch es brauchte einige Minuten, bis Hendrik Ferner den Torreigen eröffnen konnte. Die Gäste blieben bis zum 5:5 dran, auch weil das Zusammenspiel des massigen Kreisläufers mit dem wurfgewaltigen Mittelmann der Welfen nicht vollends unterbunden wurde. Durch eine Abwehrumstellung konnte dieses Problem aber bald behoben werden. So kassierten die Hausherren bis zum Pausenpfiff nur noch ein einziges Gegentor. Großen Anteil daran hatte Torhüter Marius Klann, der in dieser Phase die Kiste vernagelte. 14:6 zur Pause. 

In Durchgang zwei bot sich den zahlreichen Zuschauern ein ähnliches Bild. Mit Tempospiel, druckvoll vorgetragenen Eröffnungen und starken 1-gegen-1-Aktionen fand die Brandenburg-Sieben immer wieder Lücken im Abwehrverbund der Welfia und baute den Vorsprung so trotz einiger vergebener Chancen und Ungenauigkeiten im Zusammenspiel in standesgemäße Höhe aus. Matthieu Brera zeichnete sich hier durch viele „einfache Tore“ aus. Die Deckung offenbarte angesichts der klaren Angelegenheit freilich einige kleinere Mängel, die den Gästen 15 Tore in der zweiten Halbzeit erlaubten. Ärgerlich waren insbesondere mehrere Gegentore bei angezeigtem Zeitspiel. Allerdings konnten viele Gegentore auch direkt über die Schnelle Mitte gekontert werden. Endstand: 35:21.

 

Mit dem Offensivspiel kann Trainer Brandenburg bereits zufrieden sein, unabhängig von der jeweiligen Besetzung lief der Ball flüssig durch die Reihen. In der Defensive gilt es, die mit zunehmender Spielzeit aufgetretenen Absprachefehler zu beheben und mehr „zweite Bälle“ zu erobern.
Der Dank geht an diesem Tag an Bernhard Wolff, der sich trotz des Ausfalls seines Sohnes ans Kampfgericht setzte und der Glückwunsch an Geburtstagskind Dennis Neumann, der bereits vor der Partie gebührend gefeiert wurde.
Schon am Donnerstag steht für die HG das nächste Spiel an: um 20.30 Uhr geht es in der Stadtparkhalle gegen Aufsteiger Borussia Mönchengladbach II, bevor die Herbstferien vor der Tür stehen. 

Für die HG:
Marius Klann, Simon Fuierer – Renè Müller(8), Matthieu Brera(7), Max Neuhoff(7/2), Thilo Sagner(4), Simon Breuer(4), Dennis Neumann(2), Hendrik Ferner(2), Daniel Simon(1), Fabian Laufhütte, Sebastian Kniest, Andy Czodrowski