Souverän!  

Mit dem TV Erkelenz stand der Mannschaft von Jörg Brandenburg eine Prüfung bevor, die im Hinspiel noch für reichlich Kopfschmerzen gesorgt hatte. Doch die zuletzt souveränen eigenen Vorstellungen und die psychologisch wichtigen Nachrichten von den Spielen der Konkurrenz sorgten für eine breite Brust bei der HG, bei der sich auch in der Personalsituation langsam Entspannung ankündigt.

Den Hausherren kam dabei zu Gute, dass die „Wundertüte Erkelenz“ an diesem Wochenende nur einen kleinen Kader hervorzauberte, der von den ersten Minuten an nicht genügend Durchschlagskraft aufwies, um die heimische Defensive ins Wanken zu bringen. Im Angriff bekam Hendrik Ferner dafür eine Einzelmanndeckung verpasst. Im Spiel 5-gegen-5 fehlte es der HG ein wenig an Tempo und Bewegung, sie wirkte eher statisch. Ging es dann doch einmal schnell, reichte meist ein Antritt oder eine Körpertäuschung zum Durchbruch und Torerfolg. So setzte sich die Mannschaft bis zur Pause auf 16:5 ab.

Gleicher Trend setzte sich in Halbzeit zwei fort, wenn auch im Angesicht des deutlichen Ergebnisses bei beiden Teams in manchen Momenten die Konzentration etwas wegklappte. Somit sank das spielerische Niveau im Vergleich zum ersten Durchgang etwas ab. Bei der HG meldete Roland Schöneberg mit drei blitzsauberen Rückraumtoren an, dass er da ist, wenn er gebraucht wird. Zum Ende hin traten die Gastgeber in puncto eigene Torerfolge etwas auf der Stelle, weshalb die Brandenburg-Sieben erstmals seit langem unter der 30-Tore-Marke blieb. Dennoch stand ein äußerst souveräner und nie gefährdeter 29:13-Heimsieg auf der Anzeigetafel.

Mit der Fahrt in den Wickrather Bunker steht für die HG am nächsten Samstag die nächste Prüfung an. Bei der HSG DJK Wickrath gilt es, ebenso souverän aufzutreten und dem Gegner durch eine starke Deckungsleistung möglichst früh den Zahn zu ziehen. Um 18:45 Uhr ist Anwurf, Schlachtenbummler sind gerne gesehen und gehört!

Für die HG:
Marius Klann, Christoph Witthaut – Gerrit Kolender(7), Max Neuhoff(5/1), Daniel Simon(4), Rene Müller(4), Roland Schöneberg(3), Hendrik Ferner(3/2), Thilo Sagner(1), Sebastian Kniest(1), Andy Czodrowski(1), Fabian Laufhütte, Lars Wolff, Niklas Peuse