Verbandsligist zeigt Herren Grenzen auf  

Mit dem Verbandsliga-Kellerkind Turnerschaft Lürrip stand der HG ein nominell stärkerer Gegner entgegen – zum ersten Mal seit langem. Gleichwohl konnte die Mannschaft von Jörg Brandenburg im Final4 des Pokalwettbewerbs auch kaum eine leichte Aufgabe erwarten. Mit Hendrik Ferner, Simon Breuer, Sebastian Kniest, Simon Fuierer und Daniel Simon fehlten dazu gleich 5 potenzielle Kandidaten für die Anfangssieben. 

Von Beginn weg zeigte sich, dass die HG es schwer haben würde. Aus einer Kaarster 2:0-Führung machte die Turnerschaft in weniger als 10 Minuten ein 3:10. Vorn tat sich die Brandenburg-Sieben schwer, Chancen herauszuspielen, Ballverluste führten oft postwendend zu Tempogegenstoßgegentoren. Zahlreiche Aluminiumtreffer taten ihr Übriges zum ernüchternden 9:19-Halbzeitstand. 

War die Vorentscheidung zur Pause schon gefallen, schaffte es die Mannschaft in der zweiten Hälfte zumindest, die Contenance zu bewahren, das Spiel ordentlich zu gestalteten und den Abschnitt ausgeglichen zu gestalten. Gegen in manchen Aktionen nicht mehr mit 100% agierende Lürriper führte Fabian Laufhütte mit 8 Toren die HG zu einem versöhnlicheren Abschluss des Spiels.

Auch wenn die Personalsituation nicht optimal war, gibt es zweifelsohne noch einiges zu tun, um in der nächsten Saison in der Landesliga zu bestehen. Mancher Ansatz, vor allem in der zweiten Hälfte lässt jedoch hoffen. Abgesehen davon ist die Erfahrung mit Misserfolgen nach den Jahren an der Ligaspitze begrenzt. Der Umgang damit, von einem deutlich stärkeren Gegner dominiert zu werden, muss auch „gelernt“ werden. 

Zuvor steht aber eine entspannte Zwischenphase samt einer Aufstiegsfahrt der besonderen Art an, bevor in der Vorbereitung die Weichen für eine möglichst erfolgreiche Landesligasaison gestellt werden sollen.

Die 1. Herren verabschiedet sich in die Sommerpause und bedankt sich bei allen Unterstützern und Wegbegleitern in der Aufstiegssaison.

Für die HG: 
Christoph Witthaut, Marius Klann – Fabian Laufhütte(8/3), Rene Müller(4), Max Neuhoff(3), Matthieu Brera(3), Andy Czodrowski(3), Gerrit Kolender(2), Thilo Sagner(2), Lars Wolff(1), Niklas Peuse, Roland Schöneberg, Dennis Neumann