Saisonbeginn für die 1. Herren

Bastian Musiolik 06.09.2020 11:50
Nach der rund 6-monatigen Corona-Pause, stand der langersehnte Saisonbeginn für die 1. Herren der HG Kaarst/Büttgen vor der Tür. Nachdem man die doch relativ ungewohnte und eher kurze Vorbereitung auf die Saison so gut es ging genutzt hatte und aus den drei stattfindenden Testspielen ungeschlagen hervor ging, war die Stimmung vor dem ersten Saisonspiel gegen Geistenbeck trotz der aktuellen Gesamtsituation ziemlich gut. Bedauerlicherweise musste die HG allerdings auf ihre so treffsicheren Rückraumspieler Max Neuhoff (Krankheit), Dennis Neumann (Geburt) und ihre Nummer 1, Marius Klann (Urlaub) verzichten. Man wollte demnach den Rückraum so gut es geht kompensieren, was man in den vergangen Trainingseinheiten auch ziemlich gut unter Beweis stellte. Demzufolge reiste man trotz alledem mit einer breiten Brust zum ersten Saisonspiel an und wollte unbedingt die beiden ersten Punkte der Saison einfahren. 

An dieser Stelle allerdings noch einmal einen HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH vom gesamten Team zum Nachwuchs der Familie Neumann! 

Die ersten 20 Minuten des Spiels entwickelten sich relativ schnell zu einem regelrechten offenen Schlagabtausch beider Mannschaften. Die Kaarster Männer konnten bis zur 21. Minute immer wieder eine erneute Führung herausspielen und teilweise mit einfachen Spielzügen die Abwehr der Geistenbecker vor große Abstimmungsprobleme stellen. Leider nahm gegen Ende der ersten Halbzeit die Konzentration der HG etwas ab und es schlichen sich einige Fehler im Abschluss und Unstimmigkeiten in der Abwehr ein, sodass es den Geistenbeckern gelang, die Führung zu übernehmen und diese, mit unter durch eine ärgerliche 2-Minuten Strafe gegen Kaarst, bis auf 17:14 zur Halbzeit auszubauen. 

Die zweite Hälfte der Partie begann allerdings genau so, wie die erste Halbzeit endete. An dieser Stelle merkte man schnell, dass mitunter die Kraft und Konzentration fehlte, das anfängliche Tempo über 60 Minuten durchzuhalten. Besonders die neu formierte 5:1 Deckung mit Fabian Laufhütte auf der Spitze, forderte eine Menge Kraft, wodurch die fehlenden Alternativen im Rückraum schmerzhaft zu spüren waren. Es schlichen sich immer mehr unsaubere Abschlüsse, Fehlwürfe und Absprachefehler in der Abwehr ein, sodass es den Geistenbeckern relativ schnell gelang, eine 5-Tore Führung herauszuspielen. Besonders die Rückraum-Kreis Achse funktionierte bei den Geistenbeckern an diesem Abend tadellos, was der HG, die kein Mittel dagegen fand, sehr bitter aufstieß. Im weiteren Verlauf der zweiten Halbzeit konnte man allerdings den Anschluss immer wieder verkürzen, was mit unter an den starken Einzelaktionen von Sven Krings lag, der von der gegnerischen Abwehr kaum zu stoppen war. Leider kamen die HG Männer nicht mehr näher als 3 Tore an die Geistenbecker heran, was letzten Endes einfach der fehlenden Kraft gegen Ende der Partie geschuldet war. Am Ende stand dementsprechend ein 31:26 auf der Anzeigetafel, was im Grunde genommen allerdings eher positiv aufgenommen wurde, da man mit einem stark ersatzgeschwächten Kader eine durchaus starke Leistung abrufen konnte. 

HG: Christoph Witthaut, Simon Fuierer - Sven Krings (6), Fabian Laufhütte (5), Hendrik Ferner (4), René Müller (3), Lars Wolff (3), Matthias Dauben (2), Daniel Simon (2), Bastian Musiolik (1), Niklas Peuse, Andreas Czodrowski